Weekend Reading

Weekend Reading 33

Die bemerkenswertesten Artikel dieser Woche sind meiner Meinung nach:

Indisches Auto fährt mit Druckluft, Ökoenergie Blog
Schon Anfang der 90er Jahre baute der ehemalige Formel 1-Motorkonstrukteur Guy Nègre Druckluftmotoren. Mehr als Prototypen kamen dabei aber nicht heraus. 2007 kaufte Indiens größter Autokonzern Tata Motors von Nègres Firma MDI (Motor Development International) die Lizenzen für das Druckluftauto und wollte mit dem „Tata Air Pod“ ursprünglich 2009 in Produktion gehen. Seit damals verkündet Tata jedes Jahr: „aber nächstes Jahr wirklich“. Nun sieht es tatsächlich so aus, als würde die Produktion bald beginnen: an zwei Fahrzeugen wurden die technischen Versuche abgeschlossen, im Laufe dieses Jahres will Tata die Antriebstechnik serienreif machen.

Dynastie mit Nachwuchssorgen, FTD
Sonia Gandhi will ihren Sohn zum indischen Premierminister aufbauen – aber der ziert sich. Derweil dümpelt die regierende Kongresspartei führerlos vor sich hin.

Briten wollen Indien-Hilfe beenden, FTD
Britische Abgeordnete fordern den Ausstieg aus dem Entwicklungsprogramm für die Ex-Kolonie Indien. Neu-Delhi braucht das Geld ohnehin nicht.

Starbucks: Großangriff auf Indien
Starbucks ist die mit Abstand größte Kaffeehauskette der Welt. Die mehr als eine Milliarde Inder kamen bisher aber noch nicht in den Genuss des Kaffees aus Seattle. Das soll sich nun ändern. Starbucks will den eigenen Kaffee künftig auch im einstigen Teetrinkerland Indien etablieren.

Investoren scheuen Indien, WSJ
In Indien ist die Wirtschaft zwischen April und Juni wieder etwas stärker gewachsen. Nach wie vor geben Unternehmen in dem Land aber zu wenig Geld aus. Wie die Regierung gerade mitteilte, legte das Bruttoinlandsprodukt erstmals seit mehr als einem Jahr wieder zu und wuchs um 5,5 Prozent nach 5,3 Prozent im Vorquartal. Analysten hatten mit einem Wachstum von nur 5,2 Prozent gerechnet.

Indien taumelt am Rande einer Krise, Wirtschaftswoche
Die Wachstumsstory stockt, Korruptionsskandale lähmen die Regierung, und die Infrastruktur Indiens ist der großen Dürre nicht gewachsen.

Liebe Grüße aus Bangalore

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About the author

Wolfgang Bergthaler

Wolfgang Bergthaler ist seit 2004 mit Indien beruflich und privat eng verbunden. Als Entrepreneur, Berater und Blogger hat er Land und Wirtschaft von den spannendsten Perspektiven kennen gelernt.
Auf "Indische Wirtschaft" teilt er seine Erfahrungen, insbesondere zu den Themen IT Outsourcing, Tech Startups, Marketing und Vertrieb.

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